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Anfang
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Der Oktober ist gekommen und damit unser 1ter Jahrestag. 1
Jahr durchgehend USA. Wir bereiten uns gerade das 2te mal auf
Halloween vor, doch im Gegensatz zum letzten Jahr stöhnen
wir nicht mehr über die ungewohnte Herbsthitze, sondern
erfreuen uns an der Abkühlung auf angenehme 27°C. Viele
Dinge sind vertraut und alltäglich geworden, doch sind
wir immer wieder über die Leichtigkeit des amerikanischen
Seins erstaunt. Die Pläne müssen fertig werden? Nach
ein paar Stunden Segeln geht das auch noch. TÜV? Man merkt
doch selbst, wenn das Auto nicht mehr fährt.
Wir verbringen noch immer einen grossen Teil unserer "quality
time" im Garten und erfreuen uns immer wieder aufs Neue
an Pflanzen und Blüten. Momentan blüht: Bengal
clock vine, black eyed susan,
blue Daze (einer meiner Favoriten),
blue Porterweed wie eigentlich
das ganze Jahr, Funkie, Gaura,
Heliconia eine der ca. 300 Sorten,
roter gefüllter und
ungefüllter Hibscus, Jasmin,der
unglaublich schnell gewachsen ist, Melampodium,
mexican Bluebell, der jeden
Abend seine Blüten verliert und am nächsten Morgen
neue produziert, Pentas, Plumbago,
purple Heart, society Garlic,
Verbena und yellow
Alder.
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| 13.10.01 |
Das Florida Orchestra gibt ein Konzert im Vinoypark. Unter Palmen
an der Tampabay bei 26°C. Umsonst, zusammen
und draußen mit abschließendem Feuerwerk
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18.10.01
bis
21.10.01
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Nach einem Jahr St. Petersburg wollten wir endlich mal wieder
in eine richtige Stadt. So nahmen wir uns 2 Tage frei, setzten
uns an den Rechner und buchten einen Flug nach Chicago. Nach
3 Naechten konnten wir uns nur noch schwer von dieser stolzen
Stadt trennen. Die Hochhäuser
der Innenstadt, die durch ungewohnte
Details oder einfach durch
ihren bloßen Maßstab
faszinierend waren, erstickten ganz nebenbei in mir
den Wunsch eine Karriere vom Fensterputzer
zum Millionär anzustreben. Das Skydeck des höchsten
Hochhauses, des Sears Towers, war zwar noch immer als Folge
des 11.9. geschlossen, doch
entschädigte uns dafür der wunderbare
Blick über den Chicago
River und den Lake
Michigan aus unserem Hotelzimmer
im 31 Stock des Hyatt. Ein echter Höhepunkt des Wochenendes
war die Benutzung öffentlicher
Nahverkehrsmittel (eine 5-Tageskarte
kostete genausoviel wie die Parkgebühr für 2 Stunden
auf dem nächstgelegen Parkplatz) und das stundenlange Schlendern
auf belebten Bürgersteigen
(!). Die aufwendigen Bepflanzungen
der Strassen und die herbstlichen
Farben der Bäume lenkten uns immer wieder von den einmaligen
Einkaufsmöglichkeiten ab. Egal ob es sich dabei um die
in Chicago perfektionierten vertikalen
Malls, oder einfach nur um Spielzeuggeschäfte
handelte. Nebenbei besuchten wir die Pizzaria Uno, in der die
Pfannenpizza erfunden wurde (lecker, aber viel zu viel) und
machten einen Abstecher nach Chinatown
um dort nach einer guten vegetarischen Mahlzeit zu
schauen. Aber wir hungerten auch nach geistiger
Nahrung und neben einem ausgiebigen Besuch des Museums
of Contemporary Art verbrachten wir viele aufregende,
überwältigende, kitschige
aber im Endeffekt gesunde
Stunden im Museum
of Science and Industry. Die Abende waren dann mit Blues
(Buddy Guy's Legends ist umwerfend), Brauereien und Bars gefüllt
:-) Was bleibt zu sagen: Eine Stadt in der Politessen
eher an ihrem Aussehen, denn am Verkehr interessiert sind, könnte
unser Gefallen finden.
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| 27.10.01 |
Die erste Kaltfront erreicht Florida und die Temperatur sinkt
von 30 auf 20 Grad. Grund genug ein 'cook out' zu veranstalten.
Birgit und ich hatten zwar eingekauft, doch waren wir froh, als
Eric sich an den Grill stellte, um die
T-bone's zuzubereiten. Ich reagierte trotzdem mit weinerlich
vegetarischem Entsetzen auf diese blutige Angelegenheit, aber
die Gäste reagierten auch darauf nur mit entspannten
Interesse. Nach ein paar Bier
entwickelte sich gelassene Fröhlichkeit. |
| 28.10.01 |
Der Old Northeast ist so etwas wie Blankenese und damit ein
guter Ort, um Halloween Dekorationen
zu bewundern. Manchmal ist
es die Farbe des Lichts,
oder das Zusammenspiel von Deko und
Licht, manchmal wird mit der Deko übertrieben
und wie so oft ist es der Mensch,
der einem das Gruseln lehrt. |
| 31.10.01 |
Halloween trifft uns nicht gänzlich unvorbereitet: 12
Pfund candy bars und eine Kamera im Schatten.
next month
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